Über mich

Eine große Musikerkarriere startet “von der Pike” auf. Nach einigen Jahren Klavierunterricht fühlte ich mich zu Größerem berufen. Mit 13 ging’s los. Das erste Keyboard, proben im Keller mit einem Freund, der das Schlagzeug bediente. Die Bühnen dieser Welt riefen nach uns!

Während Genesis in der Berliner Waldbühne auftrat, bereiteten wir uns auf unseren ersten großen Gig vor. Seniorennachmittag im Schützenverein! Zu singen trauten wir uns noch nicht. Dafür hatten wir ein exzellentes Mitklatschprogramm erarbeitet: Hohe Tannen, Hoch auf dem gelben Wagen und Muss i denn zum Städele hinaus. Aufgrund des großen Erfolges ging es jetzt ganz schnell. Ein Gig im ersten Jahr, drei im Folgejahr!

Etablierte Musiker der Szene wurden auf uns aufmerksam und ich trat in das erste kommerzielle Musikprojekt ein. Neben einem exzellenten Nebenverdienst wollten wir natürlich als ernsthafte Künstler coole Musik machen. Der erste große Kneipengig: 500 DM für sechs Musiker. Und nach dem Auftritt stellte uns der Wirt die Getränke in Rechnung. Somit hat der Abend jeden von uns Musikern lediglich 30 Euro für beste Partystimmung gekostet.

Dann geriet ich in die Fänge der Tanzmusik. Unglaubliche Gagen für einen Schüler mit 18! Nach einem kurzen Ausflug zur Musik4Ma, bei der ich mit erfahrenen Kollegen der Szene meine ersten Hochzeiten und Schützenfeste bestritt und viel lernte, ging es zu Undercover.

Fast 30 Jahre lang haben wir zusammen Hochzeiten, Schützenfeste, Geburtstage, Abi-Ball, oder Silversterfeiern gestaltet und mit unserem Publikum zusammen gefeiert und gemeinsam tolle Abende verbracht.

Jetzt war es Zeit für etwas Neues. Denn die Partylandschaft verändert sich. Viele Bands haben sich in der Coronazeit aufgelöst. Immer weniger Bands sind in “kleiner Formation” als Duo, Trio etc. unterwegs. Bislang war die Entscheidung oft DJ oder kleine Band, vor allem wenn die große Band zu teuer wurde oder rein räumlich nicht unterzubringen war.

Die Idee war geboren, nicht einfach Undercover mit neuen Mitgliedern zu aktualisieren, sondern als Undercover solo die Stärken der Livemusik mit der Vielfalt eines DJs zu kombinieren.